Trauern ist ein sinnvoller, natürlicher Prozess, der auf einen Verlust erfolgt. In ihm brechen viele, unterschiedliche Gefühle auf, denen wir uns stellen dürfen. Die Trauer will gelebt werden, wie die Liebe und die Freude in unserem Leben.
Sie braucht Raum und Zeit.
Häufig ist es hilfreich sich in diesem Zustand nicht alleine zu fühlen. Familie und Freunde sind als Ansprechpartner sehr wichtig aber es gibt Situationen, in denen das
bestehende soziale Netz nicht ausreicht um uns aufzufangen.
Manchmal brauchen auch die Angehörigen von Trauernden Unterstützung zur Unterstützung.
Die Zeit in der wir leben ist schnelllebig und sehr am Außen orientiert. Wir brauchen viel Energie um in Beruf, Ausbildung, Studium, Familie und in tausenden von Aktivitäten zu funktionieren. Viele glauben perfekt sein zu müssen um bestehen zu können und das führt oft zu Überforderung. Da werden als negativ empfundene Gefühle wie Schmerz, Angst und Traurigkeit aber auch Wut und Ärger schnell weg organisiert.
Wir lenken uns ab.
Auf Dauer aber ist das keine Lösung. Denn ungelebte Gefühle können krank machen.
Eine Trauer, die nicht zugelassen wurde äußert sich ,vielleicht erst nach Jahren, in einer
Depression. Und was heute oft als Depression bezeichnet wird ist eigentlich eine ganz normale Trauer.
Professionelle Trauerbegleitung stellt den Trauernden mit all seinen Gefühlen in den Mittelpunkt und bietet vielfältige Möglichkeiten sich diesen zu stellen.